Juni 29, 2003
Theokratische Netzzensur im Iran

Kurze Pause im Manuskript, bin neugierig, ob Markus wieder da ist und im Blog zum Buch bastelt, kurzes "Edit entry", Sch... das war jetzt leider das falsche Blog, dann eben nicht!, "Delete entry", ein Blick auf telepolis und die selektive Wahrnehmung liest gleich den Satz von den Bloggern "mit ihrer Generalzuständigkeit in allen Dingen, die die Welt diesseits wie jenseits des Netzes bewegen" und die den "Mullahs das Erdenwallen zur Qual" machen.

Erster Kommentar eines "ercan" im Forum: "Und was ist mit N.R.W?" Was soll das? Theokratie in NRW? Da gibts eine ganze Menge Unterschiede. Zum Beispiel den, dass "Ercan" genau diesen Satz posten darf.

Der Artikel:
Goedart Palm 29.06.2003
Auf den satanischen Fersen der iranischen Internet-Generation

Es ist das ewig alte Lied: Autoritäre Staaten ertragen keine Freizügigkeiten, Werterelativismen, Ironien, Ambivalenzen, keine lasziven Bildchen und keine laizistischen Irritationen, weder Kritik an sakrosankten Führern noch gar an den ehernen Prinzipien der Religion. Die von inneren Unruhen geschüttelte Theokratie im Iran ( Mullahs balancieren. Der Präsident schweigt) nimmt nun das Internet in das Fadenkreuz. Und nicht anders als in China ( Gefiltertes Internet für China) oder Saudi-Arabien ( Saudi-Arabien: Umgehen der Zensur) wird der Kampf um den gottlosen "Content" nicht nur mit Argumenten, sondern ebenso mit Technologien ausgetragen.


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Posted by Astrid Haarland at Juni 29, 2003 06:27 EM | TrackBack
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