Da anscheinend keiner die links anklickt und liest, muss ich hier doch mal
dieses über die Liste schicken. Bei BüSo handelt es sich um eine gefährliche
Partei, die erstens Atomenergie ausbauen möchte, die die Grünen damals
heftigst bekämpft hat und sogar Petra Kelly damals bedroht hat, wo es
peronale Verbindungen zum Ku Klux Klan und den Geheimdiensten des CIA und
FBI gibt. Also bitte endlich ernst nehmen!!! In Deutschland müssen wir ja
nicht auch noch so etwas unterstützen oder sogar in unseren Reihen zulassen.
http://www.idgr.de/lexikon/bio/l/larouche-lyndon/larouche.html
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Lyndon W. LaRouche
Jahrgang 1922, geb. in Rochester. Wohnsitz: Leesburg, Virginia, USA
Lyndon LaRouche
Lyndon W. LaRouche gründet 1966 die Organisation International Caucus of
Labor Committees (ICLC) - Internationaler Auschuss der Arbeiterkommitees.
Bereits 1986 stellt der ICLC über das National Democratic Policy Committee
(NDPC), welches als verdeckte Fraktion der Demokratischen Partei arbeitet,
etwa 160 Kandidaturen für den US-Kongress und etwa 600 für andere Wahlämter.
LaRouche gelingt es, ein multinationales Geflecht von Verlagen,
Organisationen und Parteien zu gründen. In jüngeren Jahren war er Trotzkist.
Er wechselt die Fronten in den 70er Jahren und sucht Anschluss an rechte
Gruppen. Im April 1989 wird er wegen Kreditbetrug zu einer langjährigen
Freiheitstrafe verurteilt, später von der US-Regierung des Spendenbetrugs
überführt.
Kontakte bestehen in den USA anfänglich vor allem zur Demokratischen Partei.
Der ehemalige Bürgerrechtsaktivist Reverend James Bevel aus Chicago, der in
den 60er Jahren ein enger Mitarbeiter von Martin Luther King war, wandte
sich später extrem rechten Ideologien zu, nahm Verbindung zur Moon-Sekte auf
und befreundete sich auch mit LaRouche. Als LaRouche 1994 auf Bewährung aus
dem Gefängnis entlassen wird, tritt er sofort als Kandidat zu den
Präsidentschaftswahlen an und nominiert Bevel, der ihm vor allem schwarze
Wählerstimmen bringen soll, als Vizepräsident. CDU-Abgeordnete des
sächsischen Landtags erhielten 1993 Bettelbriefe von Helga Zepp-LaRouche,
man möge ihn mit einer Spende für seine Kandidatur unterstützen.
In Europa dient LaRouche die rechtsgerichtete französische Parti ouvrier
européen (POE) in Frankreich und Italien lange Jahre als Stützpunkt. 1974
initiiert er die Europäische Arbeiterpartei (EAP) in der Bundesrepublik,
1984 folgt die Gründung des Schiller-Instituts und 1985 kommt es zur
Gründung der Partei Patrioten für Deutschland. Weitere LaRouche Ableger sind
eine Anti-Drogen-Koalition, der Club of Life, das Deutsch-Französische
Komitee zur Förderung der Kernenergie, Fusions-Energie-Forum,
Kernkraftkomitees, eine Private Akademie für Humanistische Studien. Unter
der Führung seiner deutschen Ehefrau Helga Zepp-LaRouche gründet sich 1992
die kleine Splitterpartei Bürgerrechtsbewegung Solidarität, die auch
regelmäßig zu Wahlen antritt. Vertreter des Schiller-Instituts nahmen an
einer Veranstaltung des Kroatischen Nationalrates (HNV) zum Gedenken an den
Gründungstag des "Unabhängigen Kroatien" teil. Brigadegeneral a.D.
Paul-Albert Scherer, der es bis zum Chef des Militärischen Abschirmdienstes
(MAD) brachte, unterzeichnete einen HNV Solidaritätsaufruf. Zur
LaRouche-Delegation gehörte auch Roy Frankenhauser, "Grand Dragon" des Ku
Klux Klan in Philadelphia und 1983 beim Sicherheitsdienst von LaRouche
beschäftigt.
Nach der Auflösung der POE kommt es zur Gründung der Solidarité & Progrès,
die derzeit von Jaques Cheminade geführt wird. Cheminade (Jahrgang 1941) ist
gebürtiger Argentinier und diente schon der POE in den Jahren 1982 bis 1989
als Generalsekretär. Zur Unterstützung von Cheminades Wahlkampf im Jahre
1999 wird auch die schwarze Amerikanerin Amelia Robinson in Einsatz
gebracht, die LaRouche seit dem gemeinsamen Präsidentschaftswahlkampf mit
James Bevel treu ergeben ist. Der Kommentator des Senders France 2 nennt sie
spöttisch "Mamie noire de Cheminade".
Seit Anfang der 90er Jahre gibt es Bemühungen, Kontakte mit
nationalistischen Kräften in Rußland aufzunehmen. LaRouches Vorstellungen
von einer "eurasischen Landbrücke" führen ihn auch wiederholt nach China.
Europa solle einen Wirtschaftsblock mit Rußland und mit China bilden und mit
dieser Wirtschaftsmacht die Dominanz der "Anglo-Amerikaner" innerhalb der
Weltfinanz brechen.
LaRouche gibt eine Reihe von Zeitschriften heraus, darunter New Solidarity,
Executive Intelligence Review, für den spanischsprachigen Raum Nueva
Solidad, im deutschsprachigen Raum die Zeitschrift Neue Solidarität.
Letztere erscheint im Böttiger-Verlag in Wiesbaden. Die Zeitschrift Fusion -
Wissenschaft & Technik für das 21. Jahrhundert erscheint vierteljährlich,
verantwortlich zeichnet Wolfgang Lillge. Unter dem Titel Fusion erscheint
auch das publizistische Organ von Solidarité & Progrès. Der
Informationsdienst für Innere Sicherheit wird vom LaRouche-eigenen
Nachrichtendienst EIRNA herausgegeben. Die Zeitschrift CODE des Ekkehard
Franke-Gricksch gerät 1995 unter den massiven Einfluss von LaRouche.
Nach Meinung von US-Sicherheitsexperten hat das ICLC den besten privaten
Nachrichtendienst der Welt und arbeitet eng mit staatlichen Diensten
zusammen. William Colby, ehemals Direktor des CIA, ist der Meinung, dass das
LaRouche-Komitee zu 80 Prozent aus ehemaligen CIA- und FBI-Leuten besteht.
Den marginalen Wahlergebnissen, die die Parteien erreichen, steht ein
finanzkräftiges Unternehmen gegenüber mit einem effektiven
Propagandaapparat. Woher die Gelder kommen, liegt völlig im Dunkeln.
Die Organisationen des LaRouche-Netzwerks treten oftmals mit einem
merkwürdig anmutenden ideologischen Gemisch in Erscheinung. Man ist offen
antikommunistisch, und doch finden sich häufig Versatzstücke der Theorien
linker Philosophen, Schriftsteller und Sozialwissenschaftler. Neben Zitaten
von Marx und und Rosa Luxemburg finden sich Auseinandersetzungen mit den
Schriften von Antionio Gramsci, Plato, Friedrich Schiller oder dem
Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz. Die Programmatik der
LaRouche-Organisationen ist durchdrungen von
antisemitisch-verschwörungstheoretischem und autoritärem Gedankengut. Eines
der Hauptbetätigungsfelder ist die Förderung der Kernenergie, weshalb gerade
die Vertreter der grünen Parteien gerne ins Visier der LaRouche-Aktivisten
geraten. Auch die amerikanische Organisation Anti-Defamation League (ADL),
die rechtsextreme Organisationen und antisemitische Vorfälle beobachtet,
wurde häufig verbal attackiert und sogar schon konkret bedroht.
Auch im Internet ist LaRouche seit vielen Jahren vertreten. Die Artikel von
seinen Webseiten wie auch von den gedruckten Medien werden von seinen
deutschen Anhängern gerne kopiert und in einschlägigen Webforen
weiterverteilt. Gerade nach dem 11. September 2001 wurden die EIRNA-Artikel,
die sich in verschwörungstheoretischen Andeutungen ergingen, in Windeseile
verbreitet. Für die kommenden Präsidentschaftswahlen will LaRouche wieder
antreten.